Kindsköpfe



kindsköpfe

Handlung

1978: Die Schüler Lenny, Eric, Kurt, Marcus und Rob gewinnen zum ersten und einzigen Mal die Basketball-Meisterschaft.

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30 Jahre später erhalten sie die Nachricht, dass ihr damaliger Coach verstorben ist, und treffen sich auf dessen Beerdigung wieder: Lenny ist ein Agent in Hollywood, verheiratet mit einer Modedesignerin und Vater dreier Kinder. Eric ist ein arbeitsloser Familienvater, Kurt ein Hausmann, der schwer unter seiner Schwiegermutter zu leiden hat.

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Marcus ist Single und Rob nach mehreren Ehen mit der wesentlich älteren Gloria liiert. Obwohl Lennys Familie eigentlich auf der Durchreise nach Mailand ist, beschließen die Freunde, nach der Trauerfeier das Wochenende mit ihren Familien an einem See zu verbringen und, dem letzten Wunsch des Verstorbenen folgend, dessen Asche auf einer Insel zu verstreuen.

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Angaben zum Film

OriginaltitelGrownups
AltersfreigabeFSK 0
GenreKomödie
StudioHappy Madison Production,
Relativity Media
RegieDennis Dugan
DrehbuchAdam Sandler,
Fred Wolf
ProduzentenJack Giarraputo,
Adam Sandler
DarstellerAdam Sandler,
Salma Hayek,
David Spade,
Chris Rock,
Kevin James,
Rob Schneider
LandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2010
Laufzeit102 Minuten

Meine Bewertung:

Pro
+ Steven Buscemis Auftritt
+ Robs erster Auftritt seiner Töchter – Eine sieht ihrem Vater besonders ähnlich 😉
+ Der Film war zum Glück nur geliehen
Contra
– Ziemlich infantiler Film
– Flauer Humor auf unterstem Niveau
– Sehr kitschig
– Fast alle Szenen sind nur lose Aneinanderreihungen, wie Erwachsene sich wie Kinder aufführen
– Bis auf zwei Punkte (Siehe Pro) habe ich kein einziges Mal gelacht

Meine Gesamtbewertung für Kindsköpfe: Einen Gnadenstern

Mein Fazit zu Kindsköpfe

Ich verstehe einfach nicht, warum dieser Film bei vielen vermeintlichen Erwachsenen so gut ankam.
Ich meine, ich habe noch nie sowas schlechtes und realitätsfernes wie diesen Film hier gesehen.

Kindsköpfe versucht nur einen auf cool zu tun, scheitert aber daran das Niveau seiner Zuschauer zu unterschätzen.
Selbst als Film für die ganze Familie ist er nicht zu gebrauchen.

Nachdem die fünf Freunde sich auf der Beerdigung von ihrem verstorbenen Basketball-Coach wiedertreffen, beschließen sie einen gemeinsamen Familienurlaub am Wochenende am See zu verbringen. Damit wollen sie auch dem letzten Wunsch von ihrem Coach nachkommen und seine Asche auf einer Insel verstreuen. Was ich hier nicht verstehe: Wieso Lennys Frau, eine erfolgreiche Modeschöpferin, eine Modeschau in Mailand deswegen absagt? Im echten Leben würde das niemand machen.

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Anschließend folgen nur noch Szenen, in denen die fünf Freunde nur noch krampfhaft versuchen rum zu albern, nur um lustig zu sein. Oh, Mann! Bei diesen Peinlichkeiten fehlen mir echt die Worte. Irgendwann folgt in der nervigen Storyline eine Szene, in der eine Taube gegen die Fensterscheibe fliegt und von den Familien versorgt wird, sogar mit Muttermilch. Muttermilch?!
Ja, ihr habt richtig gelesen – Muttermilch. Wer bitte schön tut sowas? Außer dass es immer wieder zu Anspannungen kommt und noch mehr peinlichen Gags kommt ändert sich ab hier sehr wenig.

Gegen Ende vertragen sich alle wieder und die Taube kann wieder fliegen. Passenderweise wurde dazu die US-Flagge gehisst. Sehr patriotisch. Dann treten die fünf Freunde gegen ihre alten Rivalen an, wobei Lenny absichtlich das Spiel verliert, nur um seinem Sohn zu zeigen, wie es ist einmal nicht zu gewinnen.
Soll man etwa 102 Minuten seines Lebens opfern, nur um diese Moral von der Geschichte zu erfahren?!
Hoffentlich nicht.

Wer auf kindische und kitschige Filme mit einer seichten Botschaft steht, wird diesen Film mögen.

Zum Schluss

Ich habe mich bereits unter Über Film- und Game-Geek vorgestellt. Falls ihr nicht meiner Meinung seid, finde ich es ok. Ihr habt die Möglichkeit eure eigene Meinung zu schreiben bzw. den Film zu bewerten.

Wer den Film gerne kaufen möchte, dann schaut auf Amazon Deutschland.

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